Austria 2011 WORLD CHAMPIONSHIP OF AMERICAN FOOTBALL

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Neue Helden sucht das Land

WM war gestern. Jetzt stehen die Raiffeisen Club Tryouts vor der Tür.

© Herbert Kratky
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USA wieder Weltmeister

Titelverteidiger USA dominiert Kanada im Finale der IFAF-Weltmeisterschaft vor 20.000 Fans und siegt mit 50:7.

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Deutschland bleibt Europas Nr.1

Europameister Deutschland besiegt Frankreich bei der IFAF-Weltmeisterschaft im Spiel um Platz Fünf mit 21:17.

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Team Japan erobert Bronze

Ein geblockter Field-Goal-Versuch in den letzten Sekunden entscheidet das Spiel um Platz 3 der IFAF-Weltmeisterschaft.

© Herbert Kratky
WORLD CHAMPIONSHIP OF AMERICAN FOOTBALL
Montag, 20.06.2011 00:00 Von: Markus Riedlmayer

Mission Titelverteidigung

Das Ziel der Football Natives aus den USA ist klar: Der Titel soll und muss im Mutterland des Football-Sports bleiben.


© Shawn Hubbard Photography

Das Mutterland des American Football ist eines der jüngsten Mitglieder im Weltverband IFAF. Der Verband (USA Football) wurde im Jahr 2002 von der NFL und der NFL Player Association als Non-Profit Organisation gegründet. Dadurch soll das hohe Niveau im Jugend- und High School Football gesichert und stetig gefördert werden. Im Jahr darauf, 2003, trat man schließlich dem Weltverband, IFAF, bei. Im Laufe des Jahres 2006 wurde das Nationalteam-Programm eingeführt, und bereits ein Jahr später eroberte man den Weltmeistertitel bei der WM in Japan.

Angespornt durch den Erfolg, entschied man die U-19-Weltmeisterschaft 2009 in Canton, Ohio, auszutragen. Im Jahr darauf gab es das erste Aufeinandertreffen des Nationalteams der USA gegen eine Weltauswahl, bestehend aus den besten High School Senior Spielern, bzw. den besten U-19 Spielern aus den Mitgliedsländern der IFAF. Aufgrund dieses Spiels konnte die Aufmerksamkeit für internationalen Football im eigenen Land deutlich gesteigert werden.

Mehr denn je, arbeiten NFL International, USA Football und die IFAF zusammen, um American Football weltweit größer zu machen und mehr internationale Konkurrenz zu schaffen.

Das Ziel bei der 4. American Football Weltmeisterschaft von 08. bis 16. Juli in Graz, Innsbruck und Wien, ist für Scott Hallenbeck, CEO von USA Football, selbstverständlich die Titelverteidigung. Dafür sah man sich auch lange Zeit nach dem richtigen Coach um. „Wir suchten einen äußerst erfolgreichen College Football Coach. Obwohl Mel Tjeerdsma bereits in Ruhestand gegangen ist, war er für uns der Richtige. Er war sehr erfolgreich, stand sieben Mal im Finale der Division II National Championship und konnte sie drei Mal gewinnen“, erzählt Scott Hallenbeck.

Der restliche Coaching Staff stellte Mel Tjeerdsma selbst zusammen und auch das Nationalteam nimmt immer mehr Form an. „26 Spieler stehen für die Weltmeisterschaft bereits fest“, erläuterte Nick Inzerello, Chief of Mission von USA Football, Mitte Mai.

Mittlerweile nimmt die Bedeutung des Nationalteams kontinuierlich zu, da es für die Spieler eine große Ehre ist, ihr Heimatland international zu vertreten.
Die USA haben es bei der Weltmeisterschaft in der Gruppe A (Innsbruck) mit Australien, Deutschland und Mexiko zu tun, wobei diese nicht auf die leichte Schulter genommen werden. „Wir müssen unser Bestes geben um Gold zu holen“, stellt Nick Inzerello klar. Die Hauptsache für ihn bleibt allerdings eine erfolgreiche Veranstaltung: „Ein tolles Turnier ist für uns alle gut“.

Infobox USA
Hauptstadt: Washington D.C.
Einwohnerzahl: ~ 310 Mio.
Head Coach: Mel Tjeerdsma
American Football: seit 2002 (USA Football)
Homepage: www.usafootball.com